Gemeinsam gegen die Ausbreitung von COVID-19 

 

Die Covid-19-Krise wird lang anhaltende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, vor allem im ländlichen Raum Afrikas. Die WHO warnt, dass Afrika sich auf das Schlimmste vorbereiten muss. getwater unterstützt derzeit Covid-19-Präventivmaßnahmen in Projektregionen, indem es für sauberes Trinkwasser und Hygiene-Interventionen sorgt.

Ein Projekt mit Mehrwert.

Sauberes Trinkwasser und Hygiene dort, wo es am nötigsten ist - für Familien im ländlichen Raum Afrikas und Asiens. Durch seine Produkte und Aktivitäten geht getwater die größten Herausforderungen von heute und morgen an. Von der Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19 über die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für unterprivilegierte Regionen bis hin zur Reduzierung von Co2 Emissionen.
getwater setzt auf die umweltfreundliche Methode der solaren Wasserdesinfektion (SODIS) mit dem UV-Indikator WADI.

Der Wechsel der Methode zur Wasserdesinfektion - vom Abkochen zum WADI - führt zu einer Reduktion der CO2-Emissionen, der Luftverschmutzung in Innenräumen und zu einer Verringerung von durch Wasser übertragenen Krankheiten.

Covid-19 Präventivmaßnahmen

Wir entwickeln Projekte, die direkte Hilfe in der COVID-19-Krise leisten und sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen: Wasser und Klimawandel. Der Ansatz von getwater konzentriert sich auf vier Kernbereiche, um drei Herausforderungen mit einer Interventionsmaßnahme positiv zu beeinflussen. Wir kombinieren unser langjähriges Know-how im WASH-Bereich (water, sanitation & health) und präventive COVID-19-Maßnahmen, um eine langfristige Umweltwirkung zu erzielen. Die Projekte von getwater verwenden ausschließlich umweltfreundliche Technologien.

  • Bewusstseinsbildung - Die Basis eines jeden Projekts sind Sensibilisierungskampagnen zu richtigen WASH-Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 und  Krankheiten sowie zum richtigen Umgang mit Ressourcen.

  •  Kapazitätsaufbau - Durch den Aufbau eines unterstützenden Netzwerks von Frauengruppen stärken wir die lokalen Kapazitäten zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. Frauen werden über WASH-Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung aufgeklärt und werden zu Multiplikatorinnen des Know-hows in der Gemeinde. Als spezifische COVID-19-Maßnahme stellen wir Ressourcen und Schulungen für Frauen bereit, damit sie schützende Gesichtsmasken und Seife für die Gemeinden herstellen können.

  •  Prävention - Der richtige Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene ist der Schlüssel zur Prävention. Durch WASH-Schulungen und die Anwendung der solaren Wasserdesinfektion (SODIS) mit WADI erhalten die Haushalte Zugang zu sicherem Wasser zum Trinken und für die persönliche Hygiene. In Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsteams werden Ressourcenlücken identifiziert, um ländliche Gemeinden mit Infrastruktur zur Bekämpfung von COVID-19 auszustatten.

  • Milderung - Die nachhaltige Lösung für die Bereitstellung von sicherem Wasser reduziert den Einsatz von Brennholz zum Abkochen von Wasser. Die daraus resultierende Reduzierung der CO2-Emissionen trägt zum Klimaschutz bei. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Projekt zu einem langfristigen Carbon-Credit-Projekt auszubauen.

 

Projektgebiet Afrika, Uganda, COVID Response

Nachhaltige Entwicklungsziele

getwater Uganda - COVID-Response

getwater Uganda ist Teil des COVID-Response-Teams im Namayingo-Distrikt im Osten Ugandas und ergreift Maßnahmen, um die Verbreitung von COVID 19 einzudämmen.  Die Strategie von getwater Uganda gegen die Ausbreitung des Virus ist die Sensibilisierung für WASH (water, sanitation & health) Maßnahmen und die Umsetzung einfacher Möglichkeiten, um das Risiko einer Ansteckung zu verringern. Einige der wichtigsten Präventionsmaßnahmen sind Strategieentwicklung und Ressourcenmobilisierung. getwater sensibilisiert die Öffentlichkeit in Uganda für COVID-19 und legt den Schwerpunkt auf Präventionsmaßnahmen, einfache und effektive Möglichkeiten zum Händewaschen wie z.B. die Installation von tippy taps. Gemeinsam mit Akteuren aus den Sub-Counties, insbesondere aus Buhemba und Buyinja, führte getwater erfolgreich Aufklärungskampagnen durch, bei denen sowohl von Tür zu Tür als auch in Kleingruppen gearbeitet wurde. Das Bewusstsein wurde durch zwei Radio-Talkshows geschärft, in denen das Team Haushalte schulte und zum Bau und zur Nutzung von tippy taps Handwaschstationen anregte. Als Ergebnis wurden 1.280 "tippy tap"-Handwaschstationen durchgeführt.

Der Druck von Reflektoren oder Schulungsmaterialien waren Methoden, die ebenfalls zur Eindämmung des Virus beitrugen. Dennoch sind weiterhin verstärkte Investitionen erforderlich, um mehr Menschen in Bezug auf die Bewusstseinsbildung zu erreichen, um die Verbreitung von COVID 19 in den Gemeinden zu kontrollieren und einzudämmen. getwater Uganda arbeitet kontinuierlich mit der Taskforce der Distrikte zusammen, um die Ausbreitung von COVID 19 zu verhindern.