Die Lösung

Leben retten mit der Kraft der Sonne!

Beatrice Aduula lebt mit ihrer Familie in Soroti, Uganda. Wie viele Menschen im Globalen Süden, litten auch sie an lebensbedrohlichen Krankheiten wie Typhus, Cholera und Diarrhöe. Auslöser ist verkeimtes Wasser aus den nahegelegenen Wasserstellen, wie Brunnen und Teiche. Durch Get Water und unsere UnterstützerInnen kann Beatrice nun ihr Trinkwasser selber desinfizieren. Eine Chance für ihre ganze Familie.

Nicht nur Beatrice ist betroffen: Mehr als 660 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Die Folge sind wasserbedingte Krankheiten, die die Lebenssituation der Betroffenen maßgeblich beeinflussen.
Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern helfen wir Familien und Schulen dabei, sicheres Trinkwasser für den Haushalt und Schulalltag herzustellen. Es braucht hierzu nur die Kraft der Sonne zur solaren Wasserdesinfektion und das UV-Messgerät WADI.

Einsatzgebiete befinden sich in Uganda, Kenia, Äthiopien, Indien und Bangladesch sowie Katastrophengebiete.


Allein 2017 hat Get Water für mehr als 25.000 Menschen die tägliche Versorgung mit sauberem, gesundem Trinkwasser sichergestellt.

Im ersten Schritt schulen wir Familien und Schulkinder in die Verwendung der solaren Wasserdesinfektion (SODIS) mit dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getesteten UV-Messgerät WADI ein. Gleichzeitig werden sie über Hygienemaßnahmen aufgeklärt und bei der praktischen Umsetzung unterstützt. Schon ab dem ersten Tag können die Familien und Schulen sauberes Trinkwasser selbst herstellen. Und das ohne weitere Zusatzkosten für Material, Wartung oder Ersatzteile.
Im zweiten Schritt bringen die geschulten Familien und Schulkinder das WADI und ihr Wissen um die Desinfektionsmethode sowie die erlernten Hygienemaßnahmen in ihre Dorfgemeinschaften. Damit werden wertvolle Gesundheitsmaßnahmen effektiv geteilt und weiterverbreitet.


Zusätzlich zum maßgeblichen Rückgang von Todes- und Krankheitsfällen durch WADI hat sicheres Wasser auch eine starke ökonomische und ökologische Komponente. Armut und verunreinigtes Wasser gehen in der Regel Hand in Hand.

Weniger wasserbedingte Krankheiten bedeuten weniger finanzieller Aufwand für Medikamente und Ärzte, weniger verlorene Arbeitstage, weniger Zeit für das Suchen von Holz um den täglichen Trinkwasserbedarf abzukochen, und weniger Abholzung und CO2-Emissionen. Die Bereitstellung sauberen Trinkwassers mittels WADI schafft einen effektiven Hebel, um Menschen zu unterstützen und aus der Armutsfalle zu helfen, sowie die lebendigen Ökosysteme von denen wir alle abhängig sind, aktiv zu erhalten.